Zum Inhalt springen
AllesWiki

Finanzen & Steuern

Skonto und Rabatt einfach erklärt

Was ist Skonto und wie unterscheidet es sich vom Rabatt? Verständlich erklärt mit Berechnung, Beispielen und Tipps, wann sich Skonto lohnt.

Aktualisiert: 2026-06-18

Skonto und Rabatt sind zwei Wege, einen Preis zu senken – sie funktionieren aber unterschiedlich. Wer beide kennt, spart bares Geld, vor allem bei Rechnungen und größeren Anschaffungen.

Was ist ein Rabatt?

Ein Rabatt ist ein Preisnachlass auf den ursprünglichen Preis. Er wird sofort gewährt und reduziert direkt den Betrag, den du zahlst. Typische Beispiele sind Mengenrabatte, Aktionsrabatte oder ein prozentualer Nachlass im Schlussverkauf.

Ein Rabatt von 20 % auf 100 € bedeutet schlicht: Du zahlst 80 €. Wie viel ein Rabatt in Euro ausmacht und welcher Endpreis übrig bleibt, rechnest du schnell mit dem Rabattrechner aus.

Was ist Skonto?

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung. Auf vielen Rechnungen findest du einen Hinweis wie “2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, sonst 30 Tage netto”. Bezahlst du also früh, darfst du einen kleinen Prozentsatz abziehen.

Skonto ist damit eine Belohnung dafür, dass du dem Verkäufer schnell Liquidität verschaffst. Es ist vor allem im Geschäftsverkehr verbreitet, kommt aber auch bei Handwerkerrechnungen vor.

Skonto und Rabatt – der Unterschied

  • Rabatt: Nachlass auf den Preis, unabhängig vom Zahlungszeitpunkt.
  • Skonto: Nachlass nur, wenn du innerhalb der Skontofrist zahlst.

Beides kann sogar kombiniert auftreten: Zuerst wird ein Rabatt vom Listenpreis abgezogen, anschließend gilt das Skonto auf den verbleibenden Rechnungsbetrag.

Wie wird Skonto berechnet?

Die Berechnung ist einfach:

Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz

Bei einer Rechnung über 1.000 € und 2 % Skonto sparst du 20 € und überweist nur 980 €. Den genauen Betrag und die effektive Ersparnis liefert dir der Skonto-Rechner.

Warum sich Skonto fast immer lohnt

Skonto klingt nach wenig, ist aber auf das Jahr gerechnet oft sehr lukrativ. Wer 2 % Skonto nutzt, weil er nur 20 statt 30 Tage früher zahlt, erzielt eine erstaunlich hohe rechnerische Verzinsung – meist deutlich mehr, als jede sichere Geldanlage bringt. Daher gilt die Faustregel: Skonto ziehen, wann immer es das Budget erlaubt.

Ausnahme: Müsstest du für die frühe Zahlung extra einen teuren Kredit oder Dispo nutzen, kann sich die Rechnung umkehren. Dann lohnt sich ein nüchterner Vergleich.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Skonto und Rabatt? Ein Rabatt ist ein genereller Preisnachlass. Skonto bekommst du nur, wenn du die Rechnung innerhalb einer festgelegten Frist bezahlst.

Lohnt sich Skonto wirklich? Meistens ja. Aufs Jahr gerechnet entspricht der eingesparte Prozentsatz oft einer hohen Verzinsung. Nur wenn du dafür teure Schulden aufnehmen müsstest, kann es sich anders darstellen.

Darf ich Skonto einfach abziehen? Nur wenn es auf der Rechnung ausdrücklich angeboten wird und du innerhalb der genannten Frist zahlst. Andernfalls schuldest du den vollen Betrag.

Passende Rechner

Direkt ausrechnen statt nur nachlesen:

Mehr aus Finanzen & Steuern