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Pizzateig selber machen: Mengen, Verhältnis und Gehzeit erklärt

Wie macht man Pizzateig selbst? Das richtige Verhältnis von Mehl, Wasser und Hefe, wie viel Teig pro Pizza und warum lange Gehzeit den Teig besser macht.

Aktualisiert: 2026-06-18

Guter Pizzateig braucht nur wenige Zutaten, aber das richtige Verhältnis und etwas Zeit. Wer die Grundlagen versteht, gelingt der Teig zuverlässig. Dieser Ratgeber erklärt Mengen, Verhältnisse und worauf es bei der Gehzeit ankommt.

Die vier Grundzutaten

Klassischer Pizzateig besteht aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Das klingt simpel, aber das Verhältnis dieser Zutaten entscheidet über das Ergebnis. Besonders wichtig ist der Wasseranteil, in der Fachsprache “Hydration” genannt: Er gibt an, wie viel Wasser im Verhältnis zum Mehl im Teig steckt.

Eine Hydration von rund 60 Prozent (also 600 ml Wasser auf 1000 g Mehl) liefert einen gut formbaren Teig. Höhere Werte ergeben einen luftigeren, aber klebrigeren Teig.

Mengen pro Pizza berechnen

Wie viel Teig du brauchst, hängt von der Zahl und Größe der Pizzen ab. Pro Pizza rechnet man grob mit 230 bis 280 Gramm Teig. Die genauen Mengen an Mehl, Wasser, Hefe und Salz für deine gewünschte Anzahl liefert der Pizzateig-Rechner. So musst du das Rezept nicht selbst hochrechnen.

Verhältnisse selbst anpassen

Wer das Verhältnis von Wasser zu Mehl verändern möchte, etwa für einen knusprigeren oder luftigeren Teig, kann mit dem Mischungsverhältnis-Rechner arbeiten. Damit lässt sich der Wasseranteil gezielt einstellen, ohne sich zu verrechnen.

Möchtest du ein vorhandenes Rezept auf mehr oder weniger Portionen umrechnen, hilft der Rezept-Portionen-Rechner.

Warum die Gehzeit entscheidend ist

Der größte Unterschied zwischen mittelmäßigem und gutem Pizzateig ist die Zeit. Bei kurzer Gehzeit braucht der Teig mehr Hefe und wird oft schwer verdaulich. Eine lange, kühle Gehzeit von 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank entwickelt dagegen Aroma und macht den Teig bekömmlicher. Dabei reicht eine kleine Menge Hefe.

Faustregel: Je länger die Gehzeit, desto weniger Hefe ist nötig.

Praktische Tipps

  • Verwende möglichst Mehl mit hohem Eiweißgehalt (Tipo 00 oder ein kräftiges Weizenmehl).
  • Knete den Teig gründlich, damit sich das Glutennetz entwickelt.
  • Lass den Teig abgedeckt gehen, damit die Oberfläche nicht austrocknet.
  • Heize den Ofen so heiß wie möglich vor; ein Pizzastein hilft für eine knusprige Unterseite.
  • Forme den Teig mit den Händen statt mit dem Nudelholz, das erhält die Luftblasen am Rand.

Häufige Fragen

Wie viel Teig brauche ich pro Pizza? Als Richtwert rund 230 bis 280 Gramm pro Pizza, je nach Durchmesser und gewünschter Dicke. Der Pizzateig-Rechner berechnet die Gesamtmenge für deine Anzahl.

Wie viel Wasser kommt auf wie viel Mehl? Ein guter Ausgangswert sind etwa 60 Prozent Wasser, also 600 ml auf 1000 g Mehl. Mehr Wasser macht den Teig luftiger, aber auch klebriger.

Warum soll der Teig so lange gehen? Eine lange, kühle Gehzeit entwickelt Aroma und macht den Teig bekömmlicher, bei nur wenig Hefe. Kurze Gehzeit verlangt mehr Hefe und liefert oft ein schlechteres Ergebnis.

Passende Rechner

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