Ob Pendeln zur Arbeit oder gemeinsamer Wochenendtrip – Fahrgemeinschaften sparen Geld und schonen die Umwelt, solange die Kosten fair geteilt werden. Mit ein paar Eckdaten zu Strecke, Verbrauch und Spritpreis lässt sich der Beitrag pro Mitfahrer schnell und transparent berechnen. Du brauchst nur die gefahrene Strecke, den ungefähren Verbrauch des Autos und den aktuellen Spritpreis. Diese Anleitung zeigt dir den unkomplizierten Weg zur gerechten Abrechnung.
Schritt 1: Strecke und Verbrauch erfassen
Notiere zuerst die gefahrene Strecke in Kilometern. Den Durchschnittsverbrauch deines Autos in Litern pro 100 Kilometer findest du im Bordcomputer oder in den Fahrzeugdaten. Bei gemischten Strecken ist ein realistischer Durchschnittswert sinnvoller als der reine Herstellerwert.
Schritt 2: Spritpreis ermitteln
Schaue dir den aktuellen Preis pro Liter für deinen Kraftstoff an, etwa von der letzten Tankquittung. Spritpreise schwanken stark, daher ist ein tagesaktueller Wert für eine faire Abrechnung wichtig.
Schritt 3: Gesamtkosten berechnen
Aus Strecke, Verbrauch und Spritpreis ergeben sich die Gesamtkosten der Fahrt. Der Benzin-pro-Person-Rechner nimmt dir die Rechnung ab: Du gibst die Eckdaten ein und erhältst die Spritkosten der gesamten Tour.
Schritt 4: Kosten pro Person aufteilen
Teile die Gesamtkosten durch die Anzahl der Mitfahrer. Ob der Fahrer mitzahlt oder als Gegenleistung für Auto und Fahren befreit wird, klärt ihr am besten vorher. Der Benzin-pro-Person-Rechner zeigt dir den Anteil pro Kopf direkt an.
Schritt 5: Fair abrechnen
Sammle die Beiträge ein oder lasst sie per Bezahl-App überweisen. Bei mehreren gemeinsamen Ausgaben unterwegs, etwa Maut oder Parken, hilft der Rechnung-Splitten-Rechner, auch diese Posten gerecht zu verteilen.
Tipps
- Für regelmäßige Fahrten lohnt eine feste Kilometerpauschale, das vereinfacht die monatliche Abrechnung.
- Berücksichtige bei langen Strecken neben Sprit auch Verschleiß; der Kosten-pro-Nutzung-Rechner hilft beim Einschätzen.
- Haltet die Vereinbarung kurz schriftlich fest, das beugt Missverständnissen vor.
Häufige Fragen
Sollte der Fahrer auch Spritgeld zahlen? Das ist Verhandlungssache. Häufig zahlt der Fahrer nichts, weil er Auto, Versicherung und Verschleiß einbringt – das klärt ihr am besten vorab.
Wie berechne ich die Spritkosten genau? Multipliziere Verbrauch pro 100 km mit der Strecke und dem Spritpreis. Der Benzin-pro-Person-Rechner erledigt das automatisch.
Was ist mit Maut und Parkgebühren? Solche Zusatzkosten teilt ihr am besten gleichmäßig durch alle Mitfahrer, etwa mit dem Rechnung-Splitten-Rechner.