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Energie & Umwelt

E-Auto Ladekosten: Was kostet das Laden zuhause und unterwegs?

Wie viel kostet das Laden eines E-Autos? So berechnest du die Ladekosten zuhause und an öffentlichen Säulen – inklusive Vergleich mit dem Verbrenner.

Aktualisiert: 2026-06-18

Eine der häufigsten Fragen vor dem Umstieg aufs Elektroauto lautet: Was kostet das Laden eigentlich? Die Antwort hängt stark davon ab, wo du lädst. Dieser Artikel erklärt, wie sich die Ladekosten zusammensetzen und wie du sie für deine Situation berechnest.

So entstehen die Ladekosten

Die Grundrechnung ist einfach: Verbrauch pro 100 Kilometer mal Strompreis pro Kilowattstunde ergibt die Kosten pro 100 Kilometer. Ein typisches E-Auto verbraucht je nach Modell und Fahrweise grob 15 bis 22 kWh auf 100 Kilometer. Multipliziert mit dem Strompreis ergibt das die Energiekosten der Fahrt.

Wichtig ist der Ladeverlust: Beim Laden geht ein kleiner Teil der Energie verloren, sodass aus dem Netz etwas mehr kWh fließen, als im Akku ankommen. Dieser Verlust liegt je nach Ladeart grob bei fünf bis fünfzehn Prozent und erhöht die tatsächlichen Kosten leicht.

Mit dem E-Auto-Ladekosten-Rechner kannst du Verbrauch, Strompreis und Fahrleistung eingeben und deine Lade- und Kilometerkosten ermitteln.

Zuhause laden ist am günstigsten

Wer zuhause an der eigenen Wallbox oder Steckdose lädt, zahlt den normalen Haushaltsstrompreis. Das ist in der Regel die günstigste Variante. Besonders attraktiv wird es mit einem speziellen Autostromtarif oder eigenem Solarstrom aus der Photovoltaikanlage – dann sinken die Kosten pro Kilometer noch weiter.

Wie sich das zusätzliche Laden auf deine gesamte Stromrechnung auswirkt, zeigt der Stromkosten-Rechner. Ein E-Auto erhöht den Jahresverbrauch eines Haushalts spürbar.

Öffentliches Laden: teurer und unübersichtlicher

An öffentlichen Ladesäulen ist Strom meist deutlich teurer als zuhause. Besonders das Schnellladen an Autobahnen kostet pro Kilowattstunde erheblich mehr. Hinzu kommt, dass die Preise je nach Anbieter, Tarif und Ladeleistung stark schwanken. Wer viel unterwegs lädt, sollte Lade-Abos und Tarife vergleichen.

Als grobe Orientierung: Laden zuhause ist häufig nur etwa halb so teuer wie das Schnellladen unterwegs. Für die meisten Fahrer, die überwiegend zuhause laden, bleibt das E-Auto bei den Energiekosten dennoch günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner.

Vergleich mit dem Verbrenner

Um Strom und Sprit zu vergleichen, rechnest du beide auf Kosten pro 100 Kilometer um. Ein Verbrenner verbraucht etwa sechs bis acht Liter auf 100 Kilometer; multipliziert mit dem Spritpreis ergibt das die Kraftstoffkosten. Stellst du diese den Ladekosten gegenüber, zeigt sich bei überwiegendem Heimladen meist ein deutlicher Vorteil für das E-Auto.

Zu bedenken sind allerdings auch Anschaffungspreis, Wertverlust, Versicherung und Wartung – die reinen Energiekosten sind nur ein Teil der Gesamtbilanz.

Auch für kleinere Akkus relevant

Das Prinzip gilt nicht nur fürs Auto: Auch bei E-Bikes, Werkzeug-Akkus oder Powerstations setzt sich der Ladepreis aus Kapazität und Strompreis zusammen. Für solche Geräte hilft der Akku-Ladekosten-Rechner.

Häufige Fragen

Was kostet es, ein E-Auto einmal voll zu laden? Das hängt von Akkukapazität und Strompreis ab. Für eine vollständige Ladung multiplizierst du die nutzbare Kapazität in kWh mit dem Strompreis, plus einen kleinen Aufschlag für Ladeverluste.

Ist Laden zuhause wirklich günstiger? In der Regel ja. Der Haushaltsstrompreis liegt meist deutlich unter den Tarifen öffentlicher Schnelllader. Mit eigenem Solarstrom wird es noch günstiger.

Wie viel verbraucht ein E-Auto auf 100 km? Je nach Modell, Fahrweise und Bedingungen grob 15 bis 22 kWh. Bei Kälte und hohem Tempo steigt der Verbrauch deutlich an.

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