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Auto & Verkehr

Pendlerpauschale und Spritkosten – was der Arbeitsweg kostet

Was kostet der Arbeitsweg wirklich und wie funktioniert die Pendlerpauschale? Verständlich erklärt mit Beispielen. Mit Rechner für deine Pendel-Spritkosten.

Aktualisiert: 2026-06-18

Der tägliche Weg zur Arbeit summiert sich über das Jahr zu einem erheblichen Betrag. Gleichzeitig kannst du einen Teil davon über die Pendlerpauschale steuerlich geltend machen. Dieser Artikel erklärt beide Seiten – Kosten und Steuervorteil.

Was kostet der Arbeitsweg?

Die reinen Spritkosten lassen sich gut abschätzen. Du brauchst nur drei Werte: die einfache Entfernung, den Verbrauch deines Autos und den Spritpreis. Mit dem Pendler-Spritkosten-Rechner rechnest du daraus die Kosten pro Tag, Monat und Jahr aus.

Ein Beispiel: 25 km einfache Strecke, also 50 km am Tag, bei 7 l/100 km und 1,80 €/l ergibt rund 6,30 € pro Arbeitstag. Auf 220 Arbeitstage gerechnet sind das etwa 1.386 € im Jahr – nur an Sprit. Verschleiß und Wertverlust kommen noch obendrauf.

Spritkosten sind nicht alles

Wer ehrlich rechnet, berücksichtigt mehr als nur Benzin: Wertverlust, Versicherung, Wartung und Reifen verteilen sich ebenfalls auf die Pendelstrecke. Die echten Kosten pro Kilometer liegen deshalb deutlich über dem reinen Spritpreis. Mit dem Kosten-pro-km-Rechner bekommst du den vollständigen Wert und kannst etwa abwägen, ob sich Bahn, Fahrgemeinschaft oder ein günstigeres Auto lohnen.

Wie funktioniert die Pendlerpauschale?

Die Pendlerpauschale (offiziell Entfernungspauschale) erlaubt dir, den Arbeitsweg in der Steuererklärung als Werbungskosten anzusetzen. Wichtige Grundsätze:

  • Sie wird pro Entfernungskilometer der einfachen Strecke gewährt, nicht für Hin- und Rückweg.
  • Sie gilt unabhängig vom Verkehrsmittel – auch für Bahn, Fahrrad oder Fahrgemeinschaft.
  • Sie zählt nur für jeden Arbeitstag, an dem du tatsächlich zur Arbeit gefahren bist.

Die genaue Höhe der Pauschale pro Kilometer und eventuelle Sonderregelungen für längere Strecken werden gesetzlich festgelegt und können sich ändern. Verlasse dich daher auf die aktuellen Vorgaben des Finanzamts oder eine Steuerberatung – dieser Artikel ersetzt keine Steuerberatung.

Pauschale ist keine volle Erstattung

Ein häufiges Missverständnis: Die Pendlerpauschale ist kein Betrag, den du ausgezahlt bekommst. Sie mindert dein zu versteuerndes Einkommen. Wie viel Steuer du dadurch sparst, hängt von deinem persönlichen Steuersatz ab – es ist also nur ein Teil der angesetzten Summe, nicht der volle Betrag.

Pendeln günstiger machen

Wer viel pendelt, hat mehrere Hebel: spritsparend fahren, eine Fahrgemeinschaft bilden, auf ein verbrauchsärmeres Auto umsteigen oder zeitweise Bahn oder Rad nutzen. Schon ein Liter weniger Verbrauch auf 100 km macht über ein Pendlerjahr einen spürbaren Unterschied. Die Ersparnis kannst du mit dem Spritkosten-Rechner gegenrechnen.

Häufige Fragen

Wie wird die Pendlerpauschale berechnet? Sie wird pro Entfernungskilometer der einfachen Strecke und pro tatsächlichem Arbeitstag angesetzt. Die genaue Höhe pro Kilometer legt der Gesetzgeber fest und kann sich ändern.

Bekomme ich die Pendlerpauschale ausgezahlt? Nein. Sie senkt dein zu versteuerndes Einkommen. Wie viel du tatsächlich sparst, hängt von deinem persönlichen Steuersatz ab.

Was kostet Pendeln mit dem Auto im Jahr? Allein an Sprit oft mehr als tausend Euro bei mittleren Strecken. Mit Wertverlust und Verschleiß liegt der echte Betrag deutlich höher. Ein Rechner hilft dir, deine eigene Zahl zu ermitteln.

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