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Daten sichern: Backup erstellen in 6 Schritten

Backup erstellen und Daten sichern: 3-2-1-Regel anwenden, Speicherbedarf berechnen, externe und Cloud-Backups einrichten und testen – Anleitung mit Rechnern.

Aktualisiert: 2026-06-18

In 6 Schritten

  1. 1 Wichtige Daten identifizieren
  2. 2 Speicherbedarf ermitteln
  3. 3 Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel wählen
  4. 4 Lokales Backup einrichten
  5. 5 Cloud- oder Offsite-Backup ergänzen
  6. 6 Backup automatisieren und Wiederherstellung testen

Festplatten gehen kaputt, Geräte werden gestohlen, Ransomware verschlüsselt Dateien – ohne Backup sind Fotos, Dokumente und Projekte dann oft unwiederbringlich weg. Ein gutes Backup-Konzept kostet wenig und schützt deine wichtigsten Daten. Du brauchst dafür eine externe Festplatte und optional einen Cloud-Speicher. Diese Anleitung zeigt dir die bewährte 3-2-1-Strategie.

Schritt 1: Wichtige Daten identifizieren

Verschaffe dir einen Überblick, was wirklich schützenswert ist: persönliche Fotos und Videos, Dokumente, Steuerunterlagen, Projekte und Konfigurationen. Programme lassen sich neu installieren, deine eigenen Daten meist nicht wiederbeschaffen.

Schritt 2: Speicherbedarf ermitteln

Bevor du Speicher kaufst, schätze den Umfang ab. Mit dem Speicherbedarf-Fotos-Rechner und dem Speicherbedarf-Videos-Rechner berechnest du, wie viel Platz deine Mediensammlung belegt. Der Datenmengen-Umrechner hilft beim Umrechnen zwischen Gigabyte und Terabyte.

Schritt 3: Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel wählen

Die bewährte Faustregel lautet: drei Kopien deiner Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine an einem anderen Ort. So überstehst du Hardwaredefekte ebenso wie Einbruch oder Brand.

Schritt 4: Lokales Backup einrichten

Schließe eine externe Festplatte an und richte eine Backup-Software ein, die Ordner regelmäßig kopiert. Wähle bewusst, ob du eine einfache Kopie oder versionierte Backups möchtest, mit denen sich auch ältere Dateistände wiederherstellen lassen.

Schritt 5: Cloud- oder Offsite-Backup ergänzen

Eine zweite Kopie außer Haus schützt vor lokalen Katastrophen. Das kann ein Cloud-Speicher oder eine zweite Festplatte bei Verwandten sein. Mit dem Download-Dauer-Rechner schätzt du, wie lange das erste große Hochladen in die Cloud bei deiner Internetgeschwindigkeit dauert.

Schritt 6: Backup automatisieren und Wiederherstellung testen

Stelle die Backups auf einen automatischen Zeitplan, damit du sie nicht vergisst. Entscheidend ist der Test: Stelle versuchsweise eine Datei wieder her. Nur ein erfolgreich getestetes Backup ist ein echtes Backup.

Tipps

  • Trenne die Backup-Festplatte nach der Sicherung vom Rechner, damit Ransomware sie nicht mitverschlüsselt.
  • Verschlüssele Cloud- und externe Backups, besonders bei sensiblen Daten.
  • Prüfe regelmäßig, ob die automatischen Sicherungen tatsächlich laufen.

Häufige Fragen

Reicht ein einzelnes Cloud-Backup aus? Besser nicht. Die 3-2-1-Regel kombiniert lokale und externe Kopien, um verschiedene Risiken abzudecken.

Wie oft sollte ich ein Backup machen? So oft, wie du Datenverlust verkraften kannst. Für viele genügt täglich oder wöchentlich automatisiert.

Ist die Synchronisation per Cloud-Ordner schon ein Backup? Nur eingeschränkt. Löschst oder verschlüsselst du eine Datei, wird das oft mitsynchronisiert. Versionierte Backups sind sicherer.

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