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Bildung & Schule · Anleitung

Abiturschnitt berechnen in 6 Schritten

Abiturdurchschnitt selbst berechnen: vom Sammeln der Notenpunkte über Block I und Block II bis zur Endnote – Schritt für Schritt erklärt mit Rechner.

Aktualisiert: 2026-06-18

In 6 Schritten

  1. 1 Notenpunkte aller Halbjahre sammeln
  2. 2 Einzubringende Kurse auswählen
  3. 3 Block I berechnen
  4. 4 Block II mit Prüfungen berechnen
  5. 5 Gesamtpunktzahl bilden
  6. 6 Punkte in Durchschnittsnote umrechnen

Der Abiturschnitt entscheidet über Studienplätze und Bewerbungen – kein Wunder, dass viele ihn früh selbst ausrechnen wollen. Das Abitur wird in Notenpunkten (0 bis 15) bewertet und in zwei Blöcken zusammengefasst. Diese Anleitung zeigt das grundsätzliche Vorgehen. Die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland und Abiturjahrgang, daher gilt allein die Abiturverordnung deines Landes verbindlich.

Schritt 1: Notenpunkte aller Halbjahre sammeln

Trage alle Halbjahresergebnisse der Qualifikationsphase in Notenpunkten zusammen. Notiere für jeden Kurs, in welchem Halbjahr er war und wie viele Punkte du erreicht hast. Eine vollständige Übersicht ist die Grundlage für die ganze Rechnung.

Schritt 2: Einzubringende Kurse auswählen

In der Regel müssen bestimmte Fächer und eine Mindestzahl an Kursen eingebracht werden, einige sind verpflichtend. Markiere, welche Kurse in die Wertung kommen. Welche das genau sind und wie viele du streichen darfst, regelt deine Abiturverordnung.

Schritt 3: Block I berechnen

Block I umfasst die eingebrachten Kursergebnisse der Qualifikationsphase. Die Punkte werden nach einer landesspezifischen Formel gewichtet und summiert. Achte darauf, ob Leistungskurse doppelt zählen – das ist in vielen Ländern der Fall.

Schritt 4: Block II mit Prüfungen berechnen

Block II besteht aus deinen Abiturprüfungen (schriftlich und mündlich). Auch hier werden die Prüfungspunkte nach einem festen Faktor hochgerechnet. Addiere die gewichteten Prüfungsergebnisse zur Punktzahl von Block II.

Schritt 5: Gesamtpunktzahl bilden

Addiere die Punkte aus Block I und Block II zur Gesamtpunktzahl. Diese liegt in einem festgelegten Bereich, meist zwischen 300 und 900 Punkten. Liegst du darunter, ist die Abiturzulassung gefährdet – prüfe dann die Mindestanforderungen.

Schritt 6: Punkte in Durchschnittsnote umrechnen

Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich über eine offizielle Tabelle die Durchschnittsnote zwischen 1,0 und 4,0. Den ganzen Weg von den Punkten bis zur Note erledigt der Abi-Durchschnitt-Rechner für dich. Einzelne Notenpunkte rechnest du mit der Notenpunkte-Umrechnung um.

Tipps

  • Rechne früh einen Zwischenstand, um zu sehen, in welchen Kursen sich mehr Anstrengung am stärksten auszahlt.
  • Halte deine Punkte digital fest, damit du Szenarien schnell durchspielen kannst.
  • Eine einzelne Klausurnote wandelst du mit dem Punkte-in-Note-Rechner um.

Häufige Fragen

Gilt die Berechnung in jedem Bundesland gleich? Nein. Gewichtung, Mindestpunktzahlen und einzubringende Kurse unterscheiden sich. Maßgeblich ist die Abiturverordnung deines Bundeslandes.

Wie viele Punkte brauche ich für einen 1,0-Schnitt? Das hängt vom System ab, liegt aber nahe der maximalen Gesamtpunktzahl. Die genaue Schwelle steht in der Umrechnungstabelle deines Landes.

Zählen Leistungskurse doppelt? In vielen Ländern ja. Wie stark sie gewichtet werden, ist landesabhängig.

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